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Wright: Mittelgroßer Goldproduzent bereit für weiteres Wachstum

04.04.2014  |  GoldSeiten
Für das aktuelle Jahr plant der mittelgroße Goldproduzent B2Gold eine Goldproduktion von 410.000 Unzen aus drei verschiedenen Minen. Das wäre ein erstaunlicher Anstieg von 159% in nur wenigen Jahren. Darüber hinaus wird im vierten Quartal voraussichtlich die vierte Mine mit der Goldproduktion beginnen und B2Gold könnte nächstes Jahr um diese Zeit bereits auf eine jährliche Produktionsrate von 550.000 Unzen und mehr abzielen. Das ist für Scott Wright von Zeal LLC Grund genug, sich in seinem jüngsten Artikel näher mit dem Unternehmen zu beschäftigen.

Der Aufstieg von B2Gold zu einem mittelgroßen Unternehmen sei angesichts des Management-Teams nicht überraschend. Es wäre das gleiche Team, das schon Bema Gold zu einer Branchengröße machte, ein Unternehmen, das nach großen Profiten schließlich 2007 von Kinross Gold für 3,2 Mrd. $ aufgekauft wurde. Ähnliches werde nun auch für B2Gold erwartet.

Als erstes habe B2Gold zwei Liegenschaften in Nicaragua erworben, nicht gerade das erste Land, was einem beim Goldabbau einfällt. Es sei jedoch sowohl geologisch als geopolitisch ein hervorragender Standort. Über die Jahre sei B2Gold somit zu einem von Nicaraguas größten Arbeitgebern, Steuerzahlern und Exporteuren aufgestiegen.

Die Mine aber, die schließlich für den Aufstieg von B2Gold aus dem Junior-Bereich gesorgt hätte, war die Masbate Mine, die man durch die Übernahme von CGA Mining im Januar 2013 erwarb. Sie befindet sich auf den Philippinen und würde große Ressourcen aufweisen, die für eine jahrzehntelange Produktion sorgen könnten. Dennoch wolle sich das Unternehmen nicht auf den Lorbeeren ausruhen und arbeite daher an einer vierten Mine mittels des Otjikoto-Entwicklungsprojekts in Namibia.

Normalerweise denke man bei dem Land eher an Diamanten und Uran, aber Goldlagerstätten würden eben keine Grenzen kennen und B2Gold werde davon profitieren, wenn die Otjikoto-Mine im vierten Quartal 2014 das erste Gold liefert. Über ein geschätztes Minenleben von zunächst zwölf Jahren sollen dann innerhalb der ersten fünf Jahre jährlich 141.000 Unzen Gold produziert werden. Voraussichtlich werde die Mine aber dank kostengünstiger Erweiterungen auch darüber hinaus Gold liefern und deswegen würde B2Gold auch weitere Bohrungen in der weit offenen Lagerstätte durchführen. Erst die jüngste Entdeckung nördlich der geplanten Grube habe mit über 700.000 Unzen für eine Verdopplung der Reserven gesorgt, die Grundlage der Machbarkeitsstudie waren.

B2Gold suche bereits nach einer neuen Zugabe und werde Mine Nummer 5 voraussichtlich aus dem eigenen starken Vorrat an fortgeschrittenen Projekten auswählen. Am wahrscheinlichsten dafür sei das im Dezember 2013 erworbene Kiaka-Projekt in Burkina Faso. Mit 4,8 Mio. Unzen wäre es eine der größten, unerschlossenen Goldlagerstätten in Westafrika. Die bereits vorhandene vorläufige Machbarkeitsstudie würde von einer zehnjährigen Produktion mit jährlich 340.000 Unzen ausgehen. Da solche großen Minen jedoch oftmals große Summen erfordern würden, müsste der Goldpreis zunächst deutlich steigen, bevor B2Gold den Bau der Mine in Angriff nehmen könnte.

Fundamental betrachtet, mache B2Gold mit einem ungehedgten, schnell wachsenden Produktionsprofil und Kosten in der unteren Hälfte des Branchendurchschnitts eine sehr gute Figur. Und Investoren, die dies erkennen, sollten gebührend entlohnt werden, wenn der Goldpreis in den nächsten Jahren steigt. Denn ohne Frage ist der Goldpreis die treibende Kraft aller Goldminenaktien. Die Grafik zeigt den Kursverlauf von B2Gold und Gold seit 2011. Nicht nur optisch hält sich der Kurs von BTG nah an Gold, mathematisch beträgt der Determinationskoeffizient sehr hohe 79%. Ganze 79% der täglichen Kursentwicklung von BTG lassen sich also durch den Kursverlauf von Gold erklären.

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Wie die meisten Goldaktien lieferte BTG während der Spitzenentwicklung von Gold zum Allzeithoch von 2011 gute Ergebnisse. Besonders interessant sei aber der Verlauf im Anschluss daran, als Gold sich zunächst verfestigte und während des anschließenden anomalen Absturzes 2013. In dieser markerschütternden Phase hätten Goldaktien die meiste Prügel einstecken müssen, da sie die Entwicklung des Goldkurses verstärken. So sei der beliebte Goldminen-ETF GDX von seinem Hoch 2011 bis zu seinem Tief 2013 ganze 69% abgestürzt, während Gold selbst 37% nachgelassen habe.

Für die Junior-Unternehmen des GDXJ hätte es mit schockierenden 81% noch schlimmer ausgesehen. Dagegen wirke der 58%ige Verlust von BTG nicht so schlecht! Damit habe B2Gold relative Stärke gegenüber der Branche bewiesen und die Grafik zeige auch, dass das Unternehmen seine Muskeln auch oben hin spielen lässt: jedes Mal, wenn Gold einen entscheidenden Anstieg unternahm, schoss BTG höher. Sowohl Ende 2011 als auch Mitte 2012 stieg Gold um 15% nach Tiefwerten, BTG hob mit 66% bzw. 59% deutlich höher ab. Das entspricht einer Hebelwirkung gegenüber dem gelben Metall von 4,4 bzw. 3,9! Während der letzten vier Anstiege habe diese im Durchschnitt bei 4,3 gelegen und das stelle die Leistung von GDX (1,9) und GDXJ (2,8) deutlich in den Schatten.

B2Gold biete wirklich herausragende Möglichkeiten, dank seiner Risikoabsicherung durch Diversifikation, der Langlebigkeit seiner Liegenschaften sowie einer kostengünstigen Produktion und somit einem starken, zukünftigen Cashflow. Das Unternehmen verfüge im Vergleich zu anderen der Branche über eine starke Bilanz, eine tolle Vergangenheit, guten Aussichten für künftige Projekte und eine Marktkapitalisierung, die niedrig genug sei, damit schon ein kleiner Kapitalzufluss zu einem Abheben der Aktie führen könnte.


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